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PREISSPIEGEL - Quadratmeter Bauland kostet in Halle 90 Euro


LBS untersucht den Wohnungsmarkt.

Das neue Heft „Markt für Wohnimmobilien 2010“ der Landesbausparkassen ist da. Nach Auskunft der LBS Ost sind Wohnimmobilien in Deutschland besonders wertstabil. Das wachsende Interesse an Bestandsimmobilien und die allmähliche Belebung im Neubau zeigten, dass die Nachfrage wieder anzieht und auch für die Zukunft auf steigende Preise hindeutet. Die Broschüre ermöglicht auf 60 Seiten einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Zahlen. Am Heftende befindet sich der Immobilien-Preisspiegel, in dem die aktuelle Marktlage in über 670 deutschen Städten dargestellt ist. Heidelberg ist für Hauskäufer ein besonders teures Pflaster, wie aus dem Heft hervorgeht. Gemeinsam mit dem hessischen Wiesbaden landete die Stadt auf Platz zwei der teuersten deutschen Großstädte. Ein gebrauchtes Einfamilienhaus kostet dort im Schnitt 550 000 Euro. Teurer ist nur noch München mit durchschnittlich 750 000 Euro Kosten pro Haus, teilten die LBS-Immobiliengesellschaften und Sparkassen in Berlin mit. Für die Studie wurden 28 500 vermittelte Häuser in rund 670 deutschen Städten verglichen.

Der Quadratmeter Bauland in süddeutschen Groß- und Mittelstädten sei mit 310 Euro noch teurer als im Vorjahr. Er kostet damit weit mehr als doppelt so viel wie im Norden (120 Euro) und mehr als viermal so viel wie im Osten (70 Euro). Spitzenpreise erreichen Stuttgart (750 Euro), Heidelberg (630 Euro), München (575 Euro) und Frankfurt (550 Euro). Für Halle wurden 90 Euro angegeben, für Quedlinburg 70, für Sangerhausen 55 und für Merseburg 50 Euro.

Die kostenlose Broschüre kann beim LBS-Versandservice, W.-von-Siemens-Str. 13, 53340 Meckenheim, oder per EMail lbs@druckcenter.de bestellt werden.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 17.07.2010, Ausgabe Halle

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