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Büromärkte behaupten sich gut im schwierigen Umfeld


BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Büromarkt-Zahlen für die ersten drei Quartale 2012

Frankfurt am Main, 2. Oktober 2012 – Rund 2,13 Millionen Quadratmeter Bürofläche wurden an den acht wichtigsten deutschen Bürostandorten Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München in den ersten drei Quartalen 2012 umgesetzt. Damit liegt das Ergebnis 13 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert, wie die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) ergibt.

„Der Rückgang des Flächenumsatzes gegenüber dem sehr guten Vorjahreszeitraum fiel mit 13 Prozent im erwarteten Rahmen aus. Vor dem Hintergrund der noch nicht überwundenen Währungskrise und der damit verbundenen Unsicherheit auf Unternehmensseite haben sich die Büromärkte bisher gut geschlagen“, betont Piotr Bienkowski, Vorsitzender der Geschäftsführung von BNP Paribas Real Estate Deutschland. „Diese Einschätzung wird auch dadurch unterstrichen, dass sich das Ergebnis immer noch rund 10 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt bewegt. Auch die homogene Verteilung des Umsatzes auf alle Größenklassen zeigt, dass die Nachfrage lediglich das aktuell geringere Wirtschaftswachstum widerspiegelt, strukturell aber intakt ist“, erläutert Bienkowski.  

Ein Rückgang des Flächenumsatzes war, mit Ausnahme von Leipzig (plus 3 % auf 73.000 m²) und Frankfurt, wo das Ergebnis gehalten wurde, an allen Standorten zu beobachten. Erneut mit Abstand den höchsten Flächenumsatz verzeichnete München mit 528.000 Quadratmetern (minus 13 %), gefolgt von Frankfurt (387.000 m²), Berlin mit 346.000 Quadratmetern (minus 11 %) und Hamburg mit 309.000 Quadratmetern (minus 20 %). Am deutlichsten fiel der Umsatzverlust mit 32 Prozent in Essen (62.000 m²) aus. Relativ gut geschlagen hat sich Düsseldorf mit 228.000 Quadratmetern (minus 13 %), wohingegen in Köln erheblich weniger umgesetzt wurde (197.000 m²; minus 24 %).

Leerstände weiter spürbar rückläufig
Erfreulich ist der weiterhin dynamische Leerstandsabbau. Über alle Standorte betrachtet hat sich der Leerstand in den letzten zwölf Monaten um über 10 Prozent auf 7,68 Millionen Quadratmeter reduziert. Umfangreiche Rückgänge verzeichneten insbesondere Hamburg (minus 17 %), München (minus 16 %), Berlin und Köln mit jeweils 14 Prozent sowie Leipzig mit 13 Prozent. Besonders das Volumen hochwertig ausgestatteter Flächen nimmt zügig ab: Nur noch 30 Prozent aller Leerstände sind der am stärksten nachgefragten Kategorie, den modernen Flächen, zuzurechnen.

Spitzenmieten überwiegend stabil
Während die Spitzenmieten im Jahresvergleich über alle Standorte betrachtet leicht um gut 1 Prozent zugelegt haben, sind sie im dritten Quartal 2012 in fast allen Städten stabil geblieben. Lediglich Essen verzeichnete einen Anstieg um rund 2 Prozent. An erster Stelle liegt weiterhin Frankfurt mit einer Höchstmiete von 36 €/m², gefolgt von München (33 €/m²), Düsseldorf (25 €/m²), Berlin (22 €/m²) und Köln mit 21,50 €/m².

Perspektiven 2012
„Der Flächenumsatz des Gesamtjahres dürfte wie erwartet spürbar niedriger ausfallen als im sehr guten Jahr 2011. Trotzdem wird der langjährige Durchschnitt in diesem Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit klar überboten werden. Dies ist vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen durchaus als stabile Entwicklung zu werten. Auf der Angebotsseite wird sich der verstärkte Abbau der modernen Bestands- und Neubauflächen fortsetzen, sodass perspektivisch leicht steigende Spitzenmieten nicht auszuschließen sind“, so Bienkowski.

Link zur Pressemitteilung und Kennzahlen-Tabelle Büromarkt Deutschland Q3 2012:
http://www.realestate.bnpparibas.de/bnppre/pressemitteilungen-deutschland-buromarkte-behaupten-sich-gut-im-schwierigen-umfeld-20121002-p_1557141

Quelle: Pressemitteilung von BNP Paribas Real Estate vom 02.10.2012 (www.realestate.bnpparibas.de)

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