VERANSTALTUNGEN (Detailansicht)

06.05.2015–07.05.2015



med.Logistica - Kongress für Krankenhauslogistik mit Fachausstellung


Kosten reduzieren und gleichzeitig die hohe Qualität der medizinischen Versorgung sichern: Die Krankenhäuser stehen vor enormen Herausforderungen. Dabei rückt die Krankenhauslogistik für immer mehr Kliniken in den Fokus. Denn Prozessoptimierung führt nicht nur zu einer höheren Effizienz, sondern sorgt auch für eine Steigerung von Qualität und Patientenzufriedenheit. Am 6. und 7. Mai 2015 findet bereits zum dritten Mal die med.Logistica, Kongress mit begleitender Fachausstellung, in Leipzig statt und greift diese Entwicklung auf. Damit ist die med.Logistica die einzige Plattform in Deutschland, die sich explizit auf die logistischen Prozesse und Technologien innerhalb der verschiedenen Zentralbereiche eines Krankenhauses konzentriert.


Gemeinsam mit einem namhaft besetzten Programmbeirat wurde ein breitgefächertes und praxisorientiertes Kongressprogramm entwickelt. Das Themenspektrum der Kongressmesse umfasst alle Bereiche der Krankenhauslogistik von der Beschaffung bis zum innerbetrieblichen Personen-, Material-, und Informationsfluss. "Anhand der Darstellung der Prozessabläufe insgesamt sowie der Schnittstellen zwischen den einzelnen Fachbereichen werden dabei logistische Projekte, zukunftsweisende Strategien und konkrete Anwendungen vorgestellt", erklärt Ronald Beyer, Projektdirektor der med.Logistica. "Dieser Mix garantiert einen umfassenden Überblick über alle Facetten der Krankenhauslogistik, wovon sowohl große Kliniken als auch die Häuser mit geringerer Bettenzahl profitieren."

Ein besonderes Merkmal der Vorträge ist die Verbindung der Inhalte mit Best Practice-Beispielen, welche die konkrete Umsetzung der Inhalte untermauern und anwendungsorientiert sind. Erwartet werden unter anderen Vorträgen aus dem Kliniken Essen-Mitte und Frankfurt/Oder, den Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg, dem Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz Betriebsgesellschaft m.b.H., Lubinus Clinicum in Kiel, Krankenhaus St. Josef und der Theresienklinik Würzburg, dem Klinikum rechts der Isar, Klinikum St. Georg gGmbH und dem Klinikum Bielefeld. Von den Universitätsklinika beteiligen sich Leipzig, Dresden, Jena, Frankfurt, Heidelberg, Münster sowie Hamburg-Eppendorf, Schleswig-Holstein, Tübingen, München, Graz, Bern und die Charité Berlin.

Umfangreiches Kongressprogramm

Knapp 100 Referenten werden in 70 Vorträgen unterschiedlichste Themen rund um die Prozessoptimierung im Krankenhaus beleuchten und ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus der Praxis präsentieren. Mehrere Referenten beschäftigen sich unter anderen mit dem aktuellen Thema "Logistik in besonderen Situationen", wie zum Beispiel eine Havarie oder eine Klinikstandort im Umbruch. Lösungsvorschläge für ein geeignetes Notfallmanagement im Fall einer Evakuierung bei Hochwasser ohne Nebenwirkungen erläutern Christoph Radbruch und Thomas Schulze von den Pfeifferschen Stiftungen. Ihre Erfahrung zur Patientenlogistik schildert Verena Stockfisch in einem Vortrag über Lean Management zur Effizienzsteigerung im Patientenbegleitdienst vom Paul Gerhardt Stift in Wittenberg. Hospital Engineering steht sowohl bei Volker Zimmermann von der KEMAS GmbH als auch bei Dirk Zoschnik von der Klinik Region Hannover KRH Servicegesellschaft mbH und Sebastian Meinecke vom Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik ISST auf dem Programm. Auch Themen über logistische Betriebskonzepte wie Zukunftssicherung von Krankenhäusern durch Prozesssteuerung, Optimierung logistischer Abläufe und Benchmarking von Dienstleistungsprozessen im Gesundheitswesen fanden Eingang in das Kongressprogramm.

Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt im Kongressprogramm bieten die Herausforderungen in der OP-Logistik. Während Joachim Gödeke vom Pius-Hospital Oldenburg neue medizinische Konzepte mit zukünftigen Auswirkungen und deren Anforderungen in der OP-Logistik thematisiert, erklärt Dirk Bürger vom Lubinus Clinicum Kiel die vier P´s (Patient, Personal, Prozess, Profitabilität) einer modernen Prozess-IT-Lösung. Operationalisierung von Wechselzeitanalysen spielen bei Sven Laudi vom Universitätsklinikum Leipzig eine wichtige Rolle und die Einführung einer Fallwagenversorgung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf beschäftigt André Reinecke. Weitere wichtige Vortragsthemen bieten die Bereiche Transport-, Arzneimittel-, Medikalprodukt-, Patienten- und ZSVA-Logistik sowie eine Vielzahl an Firmenseminaren.

Neue aktuelle Themenbereiche

Für die med.Logistica 2015 ist es gelungen das inhaltliche Spektrum zu erweitern, denn erstmals wird es auch Beiträge zu den Themenbereichen Verpflegungsmanagement, Wegeleitsysteme im Krankenhaus sowie Wäsche- und Bekleidungslogistik geben. Dabei bieten Vorträge zu dem neuen dezentralen Verpflegungskonzept am Universitätsklinikum Heidelberg oder dem Neubau eines modernen Wirtschaftsgebäudes am Universitätsklinikum Frankfurt sowie ein Vortrag über ein modernes Wegeleitsystem im Krankenhaus mit der Implementierung eines digitalen und interaktiven Informationssystems neue Impulse und Anregungen im logistischen Denkprozess. Zudem werden die effiziente Lenkung von Warenströmen in der Textilversorgung und die Methodik zur Optimierung logistischer Steuerungs- und Prognosefunktionen am Beispiel klinischer Textillogistik im Kongressprogramm thematisiert.

Zahlreiche Parallelveranstaltungen

Das umfassende Programm der med.Logistica 2015 wird durch zahlreiche Verbandstagungen ergänzt, die das thematische Spektrum zusätzlich erweitern. So treffen sich zum Healthcaretag am 5. Mai Experten aus Praxis, Forschung und Entwicklung zum aktiven Austausch über neue Methoden der Prozessorganisation mittels UDI in Kliniken. Am 6. Mai findet die Regionalgruppentagung Mitteldeutschland der Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. (FKT) statt und liefert Einblicke zum neuesten Stand der Änderungen und Entwicklungen im Bereich der Krankenhaustechnik. Am 7. Mai tagt der Verband der Privatkliniken Sachsen/Sachsen-Anhalt und zusätzlich finden in der Zeit vom 7. bis 8. Mai die Frühjahrstagungen der Dienstleistungs- und Einkaufsgemeinschaft kommunaler Krankenhäuser eG (GDEKK) und der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Krankenhaustechnik e.V. (WGKT) satt. Damit wird die Fachmesse zur zentralen Plattform der Logistik in Deutschland.

Austausch von fachlichem Know-How

Die med.Logistica ist die erste Fachmesse in Deutschland, die sich explizit auf die logistischen Prozesse und Technologien innerhalb der verschiedenen Zentralbereiche eines Krankenhauses konzentriert, somit schafft sie viel Raum für persönliche Gespräche und neue Kontakte. Neben den Pausenzeiten können dafür auch der Logistiker-Stammtisch am Vorabend der med.Logistica oder das Get-together im Leipziger Barfußgässchen am 6. Mai genutzt werden. Als ideelle Träger fördern der Bundesverband der Beschaffungsinstitutionen in der Gesundheitswirtschaft Deutschland (BVBG), der Bundesverband Pflegemanagement, die Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. (FKT), die Wissenschaftliche Gesellschaft der Krankenhaustechnik e.V. (WGKT), der Verband der OP-Manager, der Verband der Privatkliniken in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie die Krankenhausgesellschaften Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen den Meinungs- und Erfahrungsaustausch ihrer Mitglieder auf der med.Logistica.

Exkursion ermöglicht neue Perspektiven

Auch ein Schritt aus dem eigenen Unternehmen eröffnet neue Ansichten und Denkansätze und ist sehr hilfreich in der Entwicklung neuer Ideen und Konzepte. Die med.Logistica bietet 2015 eine Exkursion zu dem Universitätsklinikum Leipzig und ermöglicht somit einen Blick hinter die Kulissen. Bei einer Vor-Ort-Besichtigung stehen unter anderem das Zentrallager, die FTS-Leitstelle, der Wirtschaftshof sowie die Zentralsterilisation und die Zentrale Krankenhausapotheke auf der Agenda.

Weitere Informationen unter www.medlogistica.de

Ort: Congress Center Leipzig

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