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04.05.2013



'Jagdfieber' in Halle und Leipzig - Gemeinsame Museumsnacht am 4. Mai


In den Museen in Halle und Leipzig bricht am 4. Mai Jagdfieber aus, denn unter diesem Motto können Besucher in der nunmehr fünften gemeinsamen Museumsnacht in die Sammlungen ausschwärmen. In den 76 teilnehmenden Museen, Galerien, Sammlungen und Gedenkstätten werden teilweise Schätze gezeigt, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind.

In den Museen in Halle und Leipzig bricht am 4. Mai Jagdfieber aus, denn unter diesem Motto können Besucher in der nunmehr fünften gemeinsamen Museumsnacht in die Sammlungen ausschwärmen. In den 76 teilnehmenden Museen, Galerien, Sammlungen und Gedenkstätten werden teilweise Schätze gezeigt, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. Die Besucher können sich auf ein spannendes Programm freuen und nach den besonderen Schätzen in der langen Nacht der Museen jagen.

In diesem Jahr verbinden zwei Museen die Städte wieder über Ländergrenzen hinaus miteinander: Neben den Jubiläumsveranstaltungen der Franckeschen Stiftungen im Francke-Jahr 2013 widmet auch das Stadtgeschichtliche Museum in Leipzig eine Ausstellung dem berühmten Sohn der Stadt Halle.

Auch ein Leipziger Jubilar wird zur Museumsnacht mehrfach gewürdigt. Richard Wagners 200. Geburtstag wird im Stadtgeschichtlichen Museum mit der Ausstellung ?Wagnerlust & Wagnerlast? und mit einer Tanzinszenierung und Lichtinstallation zu Wagners ?Ritt der Walküre? gefeiert, die bei einem neuen Teilnehmer der Museumsnacht, der Kunstsammlung der Verbundnetz Gas AG, stattfinden.

Susanne Kucharski-Huniat, Stadt Leipzig, Leiterin des
Kulturamtes: ?Ich finde es wunderbar, dass es am ehesten die Kultur ist, die beide Städte zusammenführt. Die Menschen sind neugierig aufeinander. Mit Einführung der gemeinsamen Museumsnacht haben sich die Besucherzahlen fast verdoppelt?.

Neue Teilnehmer in Halle sind das nach der Sanierung neu eröffnete Christian-Wolff-Haus des Stadtmuseums, die Geschichtswerkstatt Halle-Neustadt, die Begegnungsstätte Deutsche Einheit im Geburtshaus von Hans-Dietrich Genscher, die Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde, das Stadtarchiv und das Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus.

Jürgen Reichardt, Stadt Halle, amt. Leiter DLZ Veranstaltungen: ?Die gemeinsame Museumsnacht ist ein sehr schönes Beispiel dafür, dass kulturelle Ressourcen der benachbarten Städte schnell und unkompliziert genutzt werden können. Beide Städte haben kulturell eine Menge zu bieten.?

Die Museumsnacht ist eine familienfreundliche Veranstaltung. Deshalb bieten auch in diesem Jahr wieder viele Einrichtungen ein spezielles Programm für Kinder und Jugendliche an, bei dem gemalt, gebastelt, gespielt, gesucht, gejagt, zugehört oder musiziert werden kann.

Als eine Neuerung gibt es in diesem Jahr die App zur Museumsnacht. Zunächst wird sie als mobile Website bereit stehen. Für die folgenden Jahre wird sie ständig weiterentwickelt und als App für Android und iOS zur Verfügung stehen. Die App kann das Programmheft in der Tasche ersetzen und besitzt dazu noch zusätzliche Funktionen wie Filter oder eine Karte.

Preis bleibt stabil

Selbstverständlich gelten die Eintrittskarten wie gewohnt als Fahrausweis für die öffentlichen Nahverkehrsmittel und Sonderlinien in beiden Städten und für den Regionalverkehr zwischen ihnen. Der Preis bleibt stabil: Die Karten sind für acht Euro, ermäßigt für sechs Euro bzw. vier Euro erhältlich. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist der Eintritt frei.

Vorverkauf startet am 5. April

Weitere Informationen unter:
http://www.museumsnacht-halle-leipzig.de/

Quelle: www.leipzig.de

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