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31.08.2013



1.Tag der Industriekultur Leipzig


Der Verein für Industriekultur Leipzig e.V. hat für den 31. August 2013 zu einem Tag der Industriekultur eingeladen. Es ist das erste Mal, dass eine solche, in anderen Kommunen teils schon seit den 80er Jahren übliche Veranstaltung in Leipzig durchgeführt.

Der Verein für Industriekultur Leipzig e.V. hat für den 31. August 2013 zu einem Tag der Industriekultur eingeladen. Es ist das erste Mal, dass eine solche, in anderen Kommunen teils schon seit den 80er Jahren übliche Veranstaltung in Leipzig durchgeführt.

Der Verein hat in Abstimmung mit dem Dezernat für Wirtschaft und Arbeit alle relevanten Akteure eingeladen, sich mit Programmangeboten zu beteiligen. Das Spektrum der Mitwirkenden reicht von Einzelinitiativen bekannter Sammler, Studenten und Künstler über Vereine und Verbände, Leipziger Museen, der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Immobilienunternehmen, die industriekulturelle Gebäude nutzen und vermarkten bis zur Leipziger Wirtschaft.

Es überrascht nicht, dass der Tag der Industriekultur in einer Bürgerstadt wie Leipzig natürlich ein lupenreines Graswurzelprojekt ist. Alle seine Teilnehmer agieren selbstständig. Die Vorbereitung und Durchführung erfolgt rein ehrenamtlich und ohne Fördergelder. Entstehende Kosten werden durch Spenden betragen.

Ziel ist es, die einzigartige Leipziger Industriekultur mit solchen sie prägenden Unternehmerpersönlichkeiten wie Karl Heine, den Gebrüdern Bleichert oder Rudolph Sack einer breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Leipzig dokumentiert mit dem Tag der Industriekultur, dass es neben seinem berechtigten Selbstverständnis als Musik- und Medienstadt ein Wirtschaftsstandort mit Tradition ist, der für sich weit mehr als die Messe anführen kann. In Leipzig wurden und werden Industrieprodukte entwickelt, produziert und weltweit vermarktet.

Die geplante Veranstaltung im August, zu der sich bereits mehr als 40 Teilnehmer gemeldet haben, wird auf einen weiteren Aspekt aufmerksam machen: Leipziger Industriekultur zeichnet sich unter den anderen bedeutenden sächsischen Traditionskernen durch die nur hier eingegangene Symbiose mit Kunst und Kreativwirtschaft aus. Baumwollspinnerei oder Tapetenwerk sind zu nennen, aber auch Initiativen der jungen Kunstszene, die sich die Zeugnisse der Industriekultur auf ihre Weise aneignen und zum Beispiel mit temporären Ausstellungen und eindrucksvollen Performances touristische Highlight für eine junge Gästeklientel schaffen. Die Kreativwirtschaft ist einer der größten Arbeitgeber in der Stadt. 

Kontakt:
Heinrich Moritz Jähnig
info@industriekulturtag-leipzig.de

Weitere Informationen unter:
www.industriekulturtag-leipzig.de

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