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28.05.2013



Dritter deutsch-französischer Wirtschaftsdialog am 28. Mai in der Stadtbibliothek


Am Dienstag, 28. Mai 2013, 18 Uhr, laden die Stadt und Region Leipzig, das Institut Français sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) zum dritten deutsch-französischen Wirtschaftsdialog in die Leipziger Stadtbibliothek (Wilhelm-Leuschner Platz 10-11) ein. Das Thema lautet „Soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit: Beitrag der Unternehmen in Deutschland und Frankreich“. Anlässlich des 50. Jubiläums des Elysee-Vertrages zur deutsch-französischen Zusammenarbeit haben die Organisatoren gemeinsam die Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen.

Am Dienstag, 28. Mai 2013, 18 Uhr, laden die Stadt und Region Leipzig, das Institut Français sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) zum dritten deutsch-französischen Wirtschaftsdialog in die Leipziger Stadtbibliothek (Wilhelm-Leuschner Platz 10-11) ein. Das Thema lautet ?Soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit: Beitrag der Unternehmen in Deutschland und Frankreich?. Anlässlich des 50. Jubiläums des Elysee-Vertrages zur deutsch-französischen Zusammenarbeit haben die Organisatoren gemeinsam die Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen.

?Die Deutsch-französischen Wirtschaftsdialoge bieten die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches zu aktuellen Themen beider Partnerländer. Viele Betriebe engagieren sich schon heute stark in ihrem gesellschaftlichen Umfeld. Dieses gesellschaftliche Engagement von Unternehmen entwickelt sich immer mehr auch zu einem Wettbewerbsfaktor. Daher begrüße ich es sehr, dass die kommende Veranstaltung sich dieses Themas annimmt und so die in beiden Ländern gemachten Erfahrungen ausgetauscht werden können?, äußerte Uwe Albrecht, Leipzigs Bürgermeister für Wirtschaft und Arbeit.

Wie stehen Unternehmen in Frankreich und Deutschland in Zeiten weltweiter Finanzkrisen zu sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit? Können Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen und Economie Sociale et Solidaire interessante Mitarbeiterführungsmodelle anbieten, die in Zeiten von Fachkräftemangel die Bindung von Mitarbeitern unterstützen? Welchen Beitrag leisten Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen und Economie Sociale et Solidaire zu Wohlstand, Innovation und Unternehmenserfolg? Dies werden Fragen des kommenden Wirtschaftdialoges sein.

Ethisches, soziales und Umweltbewusstsein sind in den letzten zehn Jahren stark gewachsen. Auch der verantwortungsbewusste Konsum steigt. In Frankreich entspricht unter anderem die sogenannte Economie Sociale et Solidaire (ESS) diesen Erwartungen. Dabei handelt es sich um eine neue Art der Unternehmensführung, die sich auf die internen Prozesse sowie auf die Beziehungen des Unternehmens zu seinem Umfeld auswirkt und diese verändert. 9,2 Prozent der Unternehmen in Frankreich zählen zum Wirtschaftsbereich der Sozial- und Solidarökonomie - ESS. Sie beschäftigen 10 Prozent der Arbeitnehmer in Frankreich. In der Region Rhône-Alpes, der Region von Leipzigs Partnerstadt Lyon, sind es bereits 30.000 Unternehmen mit insgesamt 210.000 Beschäftigten.

Nicht nur Vereine, Stiftungen, Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit (VvaG) und Konsumvereine sind in der Economie Sociale et Solidaire vertreten, sondern auch viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in den Bereichen Dienstleistungen, Finanzwesen, Bildung, Gesundheit, Agrarwirtschaft, Handel, Industrie und Bauwirtschaft. In Deutschland spricht man in diesem Zusammenhang von Corporate Social Responsibility (CSR), auf deutsch: Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen.

Die Veranstaltungsreihe ?Deutsch-französische Wirtschaftsdialoge? ist eine Plattform für Wirtschaft, Berufs- und Hochschulen, Kulturschaffende, Gebietskörperschaften und Politik. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen und erforderliche Anmeldung unter: www.wirtschaftsregion-leipzig-halle.de

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